
SW präsentiert auf der AMB branchenübergreifende, modulare und flexible Lösungen für moderne Fertigungsumgebungen
Art of Engineering live auf der AMB: branchenübergreifende Lösungen für die Klein- und Großserienfertigung
Waldmössingen, 15. Juli 2026 – Auf der diesjährigen AMB in Stuttgart präsentiert die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) auf ihrem Stand C51 in Halle 10 innovative Lösungen für die Fertigung der Zukunft. Im Mittelpunkt stehen mehrere Exponate: Die BA 342 wird mit Werkstücken aus der Medizintechnik sowie der humanoiden Robotik vorgestellt und zeigt ihre Einsatzmöglichkeiten in anspruchsvollen Zukunftsbranchen. Ergänzt wird sie durch den neuen Maschinentyp BF 15-21D für die flexible Bearbeitung komplexer Bauteile. Mit dem Bearbeitungszentrum BF 15-21D reagiert SW zugleich auf den Trend zu druckgegossenen Aluminium-Karosserieteilen in der Automobilindustrie. Darüber hinaus wird mit der mobilen Roboterzelle S-cell® eine Lösung für flexible Produktionskonzepte vorgestellt, die sich dank autonomer Navigation bedarfsgerecht zwischen Bearbeitungszentren und Peripherieanlagen bewegen lässt.
Auf der AMB zeigt SW sein ganzheitliches Verständnis von Produktion. Maschinen, Automation und intelligente Software werden zu durchgängigen Systemlösungen verbunden. So entstehen Fertigungslösungen, die sich flexibel an neue Anforderungen anpassen und auch bei wechselnden Bauteilen eine konstant hohe Produktivität ermöglichen.
„SW veranschaulicht mehr als ein technologisches Konzept und stellt einmal mehr seine Art of Engineering unter Beweis. Wir verbinden tiefes Prozessverständnis, technologische Kompetenz und den Anspruch, für jede Anwendung die beste Lösung zu entwickeln“, so Elias Metzger, Head of Marketing bei SW.

Schnell, nachhaltig, effizient: die BA 342
Maximaler Output pro Stellfläche bei gleichzeitiger Energieeffizienz: Dafür steht das vierspindlige Bearbeitungszentrum BA 342. Ihr Einsatzgebiet umfasst die 4- und 5-achsige Bearbeitung von Werkstücken aus unterschiedlichsten Materialien. Vier Spindeln bearbeiten parallel vier Werkstücke gleichzeitig. So entstehen in der Taktzeit eines einzelnen Bauteils vier fertige Bauteile. Das sorgt für maximalen Output und hohe Effizienz, da sämtliche Bearbeitungsschritte parallel ausgeführt und Span-zu-Span-Zeiten reduziert werden.
Der Doppelschwenkträger ermöglicht zudem ein hauptzeitparalleles Be- und Entladen der Werkstücke und trägt somit zur Steigerung der Produktivität bei. Durch ihre offene und universelle Schnittstelle ist die Maschine vollständig automationsfähig und mit sämtlichen am Markt verfügbaren Lösungen kompatibel. Schnelle Hochlaufkurven ermöglichen einen zügigen Produktionsstart und machen die Maschine insbesondere für den kontinuierlichen Serienbetrieb geeignet.
Mit Bauteilen aus der Medizintechnik und der humanoiden Robotik zeigt SW auf der AMB, dass seine Lösungen branchenübergreifend einsetzbar sind. „Wir zeigen, dass auch eine vierspindlige 5-Achs-Simultanbearbeitung machbar ist. Entscheidend ist also nicht die Branche, sondern die Fähigkeit, Prozesse effizient und flexibel zu gestalten“, so Metzger.
Neuer Maschinentyp BF 15‑21D erweitert die erfolgreiche BF-Baureihe
Die BF 15‑21D ist ein Bearbeitungszentrum, das gezielt für die wirtschaftliche und prozesssichere Bearbeitung größerer, komplexer Werkstücke entwickelt wurde. Sie überzeugt besonders durch Flexibilität, Dynamik und Präzision. Als Bestandteil der BF-Baureihe ist die Maschine speziell auf die schnelle Bearbeitung von Rahmen- und Strukturbauteilen ausgerichtet. Um den speziellen Marktbedingungen gerecht zu werden, arbeitet sie mit einem hybriden Design, bei dem die X-Achse mit Linearantrieb und die Y- und Z-Achse durch Kugelgewindespindeln angetrieben werden.
Darüber hinaus verfügt sie über 2 Arbeitsräume mit jeweils einer Dreiachseinheit und einer Spindel. Mit Verfahrwegen von 1 550 mm in X sowie 1 000 (750) mm in Y und 750 mm in Z eignet sie sich für die parallele Bearbeitung unterschiedlicher, größerer Werkstücke. Während des Werkstückwechsels in einem Arbeitsraum kann die zweite Spindel im anderen Arbeitsraum für noch höhere Produktivität unterstützen. Somit können beide Spindeln durchgängig genutzt werden. Das erhöht die Ausbringung und reduziert unproduktive Nebenzeiten deutlich. Damit erfüllt SW hohe Produktivitätsanforderungen erneut mit bewährter Mehrspindligkeit. Auf der AMB macht SW den Bearbeitungsprozess an einem Subframe auf der BF 15-21D anschaulich sichtbar. Die Besucher erhalten einen praxisnahen Einblick in das Maschinenkonzept und dessen Anwendung für großformatige Strukturbauteile.


Flexible Automation ohne starre Grenzen: die S-cell®
Als mobile Roboterzelle ermöglicht die S-cell® eine flexible Automatisierung von Fertigungsumgebungen ohne feste Verkettung. Statt starrer Linienstrukturen entsteht ein dynamisches Produktionsumfeld, in dem Maschinen und Prozesse jederzeit angepasst werden können. Sie ist Bestandteil des Smart FMS (Flexible Manufacturing System) und dient dem autonomen Be‑ und Entladen von Bearbeitungszentren, Reinigungs‑, Montagestationen u. Ä. Dadurch ermöglicht sie einen variablen Materialfluss innerhalb der Produktion. Die S‑cell® ist als mobile Plattform mit fest installiertem Industrieroboter ausgeführt und bewegt sich selbstständig über ein fahrerloses Transportsystem durch die Fertigung.
Auf der AMB stellt SW dieses Konzept in einem erweiterten Szenario vor: Die S‑cell® bewegt sich über einen autonomen mobilen Roboter (AMR) zwischen verschiedenen Stationen und übernimmt dort selbstständig die Werkstückhandhabung. SW macht damit deutlich, was flexible Fertigung heute bedeutet. Es geht nicht ausschließlich um Automatisierung, sondern um Anpassungsfähigkeit als zentrales Prinzip.
Smart Manufacturing Solutions mit SW als Systempartner
SW hat sich im Markt erfolgreich als Systempartner etabliert und überzeugt dabei vor allem durch messbare wirtschaftliche Ergebnisse. Lösungen wie die BF 15‑21D zeigen diesen Anspruch in der Praxis: Prozesse lassen sich parallelisieren und der Output lässt sich steigern. Gleichzeitig wird auf gleicher Fläche mehr produziert, während die Stückkosten signifikant sinken. Für Anwender bedeutet das weniger Schnittstellen, höhere Effizienz und eine Lösung, die sich mit ihren Anforderungen weiterentwickelt.
SW stellt auf der AMB vor, wie moderne Produktion als flexibles System funktioniert und dass die Zukunft nicht in der Optimierung einzelner Komponenten liegt, sondern im intelligenten Zusammenspiel aller Komponenten.

